Entweder, die Italiener brauchen Geld, oder die finden Apple wirklich böse.
Nachdem Apple von einem italienischen Gericht zu einer Geldstrafe von $1.2 Millionen (umgerechnet ca. 800.000€) verurteilt wurde, kündigte Apple jetzt an, gegen das Urteil vorzugehen und Revision einzulegen.
Die Geldstrafe wurde vor wenigen Tagen verhängt, weil Apple, so das italienische Gericht, ihre Kunden nicht ausreichend über ihre Rechte in Sachen Garantie und “AppleCare” aufklärt. Einige gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen werden nicht erbracht bzw. finden sich nur im AppleCare Protection Plan, den man zu jedem Produkt dazu kaufen müsste wieder.
Ein typischer Fall von “Da hat doch wieder ein AppStore Reviewer keine Kindheit gehabt”.
Wie sonst kann man sich erklären, dass der (relativ schlechte) Super Mario Bros. Klon “Super Jump World” es in den AppStore geschafft hat? Idee, Level- und Characterdesign sowie das gesamte Gameplay sind eindeutig von Nintendos Original “abgekupfert”, um es noch freundlich auszudrücken. Mal sehen, wie lange das Spiel noch (kostenlos) im AppStore bleibt….
Immer wieder schön: Apple Werbungen von 1980. Dieses mal auf YouTube: “Blue Busters”, eine interne Werbung zum Sales Meeting 1984 auf Hawaii. Dazu muss man wissen: Big Blue ist IBM. IBM war damals der größte PC Hersteller und dabei, den gesamten Markt zu verschlingen. Und wer Ghost Busters nicht kennt: Shame on you.
Ein kleiner nächtliche Aufruf: Nachdem ich gerade bemerkt habe, wie viele Kommentare sich unter unserem Artikel zu Sebastians Click and Buy Story mit Leuten, den es gerade jetzt, kurz nach Weinachten, genau so geht hätte ich eine Bitte:
Alle, deren iTunes Account vor max 2 Wochen “aufgeknackt” wurde und bei den der Fall mit Click & Buy (oder einem anderen Zahlungsanbieter) bzw. iTunes noch nicht oder bereits abgeschlossen ist, sollten sich bitte bei mir (Sven@MacVersus.de) melden.
Ich würde gerne eine Sammlung mit Fällen, Tipps und sich noch abspielenden Gesichten zu diesem Thema schreiben. Eure Angaben werden dabei so weit anonymisiert wie ihr es möchtet. Wir veröffentlichen selbstverständlich keine Daten ohne eure ausdrücklich Zustimmung.
Noch was: Bei Sebastian hat ein wenig Öffentlichkeit auch nicht geschadet
Anmerkung: Sebastian hat bereits einige Mails gesammelt. Diese fließen natürlich in meinen Artikel mit ein. Ihr braucht mir keine zweite Mail zu schreiben, solltet ihr bereits Sebastian eine geschrieben haben.
Oh gucke mal, Captain Obvious ist aus den Weihnachtsferien zurück!
Nach dem heute Morgen das leicht schwachsinnige Gerücht, Apple würde auf der Macworld, einer Messe, bei der Apple seit mehreren Jahren nun schon nicht mehr anwesende war, das neue “iPad 3″ vorstellen und ankündigen (das ganze ist komplett an mir vorbei gegangen), gibt nun The Loop bekannt, dass seine Quellen eine solche Vorstellung ganz klar verneinen. (Eine Vorstellung auf der CES, von der Apple sich schon immer ferngehalten hat, widersprachen die Quellen übrigens auch).
Okay, um das zu wissen brauch ich keine Quellen, aber hey….
Eigentlich mag ich diese komischen Android-iOS-Vergleiche nicht. Aber hey: Es ist Weihnachten.
Die lieben Analysten haben sich mit verschiedenen Methoden verschiedene Zahlen besorgt die Aussagen sollen, wie viele neue Geräte die beiden Plattformen zu Weihnachten gesehen haben. Bevor ich versuche zu erklären, warum ich nicht viel auf diese Zahlen geben würde, hier erst einmal die Zahlen:
Mal ganz davon abgesehen, dass ein Vergleich von Android und iOS Aktivierungszahlen meistens ein sehr hinkender Vergleich ist, sollte man sich noch einmal anschauen, wie diese Zahlen entstehen.
iOS: Die Aktivierungszahlen basieren nicht auf Zahlen von Apple, sondern auf den von “Flurry Analytics”. Flurry ist ein Service, den Entwickler in ihre Apps einbauen können um Details darüber zu erhalten, wie ihre Nutzer die Apps nutzen um diese dann verbessern zu können. Flurry sammelt diese Daten ein und kann durch die eindeutige Kennung aller iOS Geräte erkennen, wie viele Geräte es zum ersten mal gesehen hat und dadurch wahrscheinlich neu sind.
Android: Die Android Zahlen sind ein reines Rechenspiel: Andy Rubin (Android Team) twitterte vor einer Woche, dass die Android Aktivierungszahlen jetzt 700.000 Geräte pro Tag erreicht haben. Davon ausgehend, dass die Aktivierungen pro Tag in der Weihnachtszeit 50% über dem Durchschnitt liegen, sind die oben erwähnten Zahlen entstanden.
Apple meldete mal wieder ein neues Patent an. Es handelt sich dabei um ein Konzept welches dazu dient Gesichter zu erkennen. Damit soll möglich sein mehrere User an einem Gerät zu verwenden.
Das iGerät erkennt wer vor ihm steht und läd seine Nutzerdaten!
Wir möchten die oben stehende Grafik erläutern: Die Figur geht zum Apple Device, das auf dem Tisch liegt. Das Gerät erkennt daraufhin, dass eine Person anwesend ist und beginnt mit der Gesichtserkennung, daraufhin meldet es den Nutzer an.
Wann wir mit der Umsetzung in Geräten rechnen können wissen wir noch nicht, aber das Patent ist der erste weg in diese Richtung!
Das ganze ist natürlich so verschlüsselt und so ausgetüftelt, dass diese Möglichkeit bald das “SlideToUnlock” ablösen könnte!
@pod2G hat es geschafft: Ab sofort kann man alle iOS-Geräte die KEINENA5 Chip verbaut haben untethered jailbreaken. Frohe Weihnachten.
Der Jailbreak läuft NUR unter iOS 5.0.1 (nicht 5.0) und wird wahrscheinlich auch unter 5.1 weiter laufen. Der Jailbreak funktioniert via RedSn0w. Wer bereits ein jailbroken iPhone mit 5.0.1 hat sollte einen Restore durchführen und erst dann den untethered Jailbreak durchführen. @pod2g arbeitet bereits daran den Jailbreak auf A5 Geräte zu bringen, was aber ein wenig dauern könnte, da der limera1n Exploit auf diesen Geräten nicht mehr greift.
Thunderbolt, dieses lustige, unglaubliche schnelle Kabel, mit dem man Daten hin und her schicken und Displays füttern kann, gibt es jetzt schon seit knapp einem Jahr in den aktuellen Mac Modellen. Komisch: Eigentlich wurde Thunderbolt von Intel (Arbeitsname: “Light Peak”) entwickelt. Warum also baut derzeit nur Apple Computer die sich mit Thunderbolt Geräten verbinden können?
Die Antwort: Intel arbeitet mit Apple als exklusiven Partner, um “die Standardisierung von Thunderbolt zu beschleunigen”.
Die Standardisierung scheint nun weit genug vorangeschritten zu sein, denn angeblich beginnt Intel gerade damit, PC Hersteller zu kontaktieren um ihnen ihre Thunderbolt Technologie für ihre Geräte zu verkaufen, so DigiTimes. Die ersten Geräte mit Thunderbolt Schnittstellen sollen im April nächsten Jahres in den Verkauf gehen.
Quick Tip: Sollte man bald auch Thunderbolt Chips in den Läden kaufen können stehen die Chancen gut, dass man diese auch in den Mac Pro, der bis jetzt noch kein Thunderbolt Update bekommen hat, einbauen können wird.
Nachdem iTunes Match es dann, oh Wunder oh Wunder, auch nach DE geschafft hat, darf man sich die Frage stellen: Was passiert, wenn mein 1Jahres Abo ausläuft und ich das Abo nicht verlängere? Auf diese, und einige andere Fragen, hat Apple in einem kurzen FAQ jetzt eine Antwort geliefert:
Alle Songs, die über iTunes Match auf eine bessere Qualität geupgradet wurden, bleiben auf der lokalen Platte erhalten. Einzig und allein der Cloud Service fällt weg.
What happens if I don’t resubscribe after the first year? Will I lose any upgraded songs?
No. Any songs you’ve upgraded or downloaded again are completely safe. The only thing you lose is the central storage — iCloud will no longer stream or download matched or uploaded songs to your devices.
Außerdem hat man wieder einen lustigen Apple Mitarbeite vor Screenflow gesetzt und ihn iTunes Match in einem YouTube Video erklären lassen: