Vor Kurzem veröffentlichte ich mein Review zum iTeufel Radio v2, einem sehr coolem All-in-one-Gerät. Da die Musik alltäglicher Begleiter eines Jeden von uns ist und Produkte, die uns den Komfort des entspannten Sound-Erlebnis näher bringen für fast jede Person von Interesse sein könnten, beschloss ich, dass eine Art Review-Serie zu Audio-Produkten gar nicht mal verkehrt wäre. Hier also nun Teil 2 von “wie viele auch immer noch kommen mögen”.

 

Dieses Mal geht es um das PLAY:3-System der Firma Sonos. Man könnte es auf den ersten Blick simpel als schicken Lautsprecher deuten, wüsste man es nicht besser. Continue Reading →

Musikhören ist so eine Sache. Der Eine tut’s beiläufig während des Kochens über das Küchenradio, ein Anderer nimmt sich einen Abend Zeit und packt die Studiokopfhörer aus, um ein paar Stunden lang den Schellack-Tonträgern, die sich fast schon als Reliquien bezeichnen lassen zu lauschen. Doch wie man es dreht und wendet, die Mehrheit aller Musikhörenden (und im Grunde genommen gehören wir alle dazu) besitzt einen iPod sowie eine ordentliche Musik-Anlage, die mehr oder weniger kompatibel mit den aktuellen Tonträger-Standards ist. Und dann gibt es da noch dieses dritte, eigentlich total nervige Anhängsel, dass jeder, der irgendwie früh aus dem Haus kommen will – weil er muss – besitzt: Der Wecker (briiiing). Der gewöhnliche Tageslauf des normalen, nicht hinterher gebliebenen Menschen sieht als folgendermaßen aus: Der Wecker klingelt, der iPod wird mitgenommen und zum casual listening missbraucht und wenn der harte Arbeitstag dann letztendlich zu Ende ist wird die große Anlage angeschmissen um wenigstens noch die letzten Fetzen des Tages zu genießen. Doch wie genial wäre es, wenn man all diese täglichen Begleiter des normalen 21. Jhd’lers kombinieren und somit eine Menge Platz und Geld sparen, und dem Ziel eines jeden – ein möglichst minimalistisch möbliertes Heim zu bewohnen – näher kommen könnte? Well, guess what, no more waiting!

Mit dem iTeufel Radio v2 wird genau dieser Tagtraum, der schon vielen Leuten hin und wieder durch den Schädel schwirrte, zur unabdingbaren Wirklichkeit.

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Mal wieder möchte ich Euch einen ToDo Manager vorstellen. Aber meiner Meinung nach ist es diesmal einer, der all das beinhaltet was man braucht. Ich selber war eigentlich immer ein Fan der Software Things, jedoch sind die Entwickler leider ziemlich langsam, sodass eine Sync-Lösung immer noch auf sich warten lässt.

Lange habe ich für mich persönlich gesucht, welcher mir am besten gefällt. Gefunden habe ich genau das was ich wollte, eine Lösung die auf Mac sowie auf meinen iOS-Geräten (iPhone und iPad) nutzbar sind.
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Den Musikservice Simfy gibt es nun schon etwas länger. Aber nicht jeder kennt ihn wirklich. Seit der Fernsehwerbung für diesen Service ist er wahrscheinlich etwas bekannter. Ich persönlich benutze ihn aber schon länger und möchte ihn euch nochmals genau vorstellen, weil er einfach genial ist!
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Ich weiß, wo die iDevices herkommen und unter welchen Bedingungen sie Hergestellt werden ist schon lange bekannt und es gibt schon genug Bücher darüber (Tipp: Wut allein reicht nicht). Aber, und das ist ein großes ABER, Phone Story ist eine App, die die Informationen schnell und einfach rüberbringt und das ganze geschickt als Spiel “tarnt”.

Also worum geht es jetzt eigentlich? Ganz einfach: Um die heute erschienene App “Phone Story” (iPhone und iPod Touch). Die App zeigt, verpackt als Spiel, wo das iPhone, dass ihr beim Spielen in den Händen haltet, eigentlich herkommt. Angefangen beim “Beschaffen” einiger Mineralien im Kongo, zum Herstellen in China / Japan (Foxconn hat eine Selbstmord-Kurve bei den Mitarbeitern, man würde sich freuen, währe dies der Aktienkurs) weiter zum Verkauf und in die Entsorgung weil wieder ein neues iThing auf dem Markt ist und das alte iThing nicht mehr taugt.

Mineralien im Kongo

Im Kongo, in der Erde, schlummert ein metallisches Mineral das in den meisten unserer Gadgets verwendet wird: Coltan. Dort, wo lange einer der brutalsten Bürgerkriege herrschte, haben militärische Gruppen Gefangene versklavt um sie in Minen unter Bedingungen, für die die Beschreibung “unmenschlich” noch ein Kompliment ist, das wertvolle Mineral abbauen zu lassen. Natürlich ohne dafür auch nur annähernd bezahlt zu werden. Im Spiel übernehmt ihr die Kontrolle über zwei Mitglieder einer solchen Militärischen Gruppe und musst die Arbeiter mit deinem Gewähr dazu “motivieren” schneller zu arbeiten.

 

Selbstmorde und Foxconn

Shenzen, China. Wie jede vernünftige Firma die an ihre Investoren und Angestellten (und ihre Gewinn) denkt, produziert auch Apple in China. Genauer gesagt werden die meisten ihrer Teile für die iDevices bei Foxconn, wo gerne mal eine Fabrik ihre Mitarbeiter vergiftet, hergestellt. Mit illegalen Überstunden, unbezahlten Überstunden, Druck durch die Manager und eine generell nicht angemessene Bezahlung der Mitarbeiter begehen die Mitarbeiter dort häufig Selbstmord und springen vom Fabrik-Gebäude. Die Lösung: Vertraglich werden Selbstmord-Versuche verboten und man hängt Netze auf, um Springende vor dem Tot zu bewahren. Ganz große Arbeit, Foxconn. Im Spiel steuert ihr hier ein Sprungtuch, um die Arbeiter wieder wohlbehalten zurück zu ihrer… Arbeitsstelle zu bringen.

Recycling – STFU!

Warum vernünftig Recyceln wenn man kaputte oder veraltete Geräte auch einfach in Pakistan, China, oder Ghana entsorgen kann, wo den wiederum Metalle und andere Materialien auf Art und Weisen, die für Mensch und Umwelt schädlich sind aus den Teilen herausgelöst und weiterverkauft werden. Der Restmüll bleibt natürlich in diesen Ländern. Professionalität ist ja auch teuer und nicht gut für den Aktienkurs.

 

 

 

Zur App selbst:

Es wundert mich ein wenig, dass die App in den AppStore gekommen ist und kann euch, da alle Einnahmen an  ”SACOMStudents and Scholars Against Corporate Misbehavior” gehen die an den Foxconn Fällen arbeiten und rechtlich wie auch durch PR dagegen vorgehen wollen. Die Spiele sind kurz gehalten und die Nachricht, die man mit der App rüberbringen möchte, wird so transportiert, dass man sie auch in kurzer Zeit aufsaugen kann und dann auf der Website mehr dazu erfahren möchte.

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Informationen: http://phonestory.org/

Liegt nicht am AluPen: Sven kann nicht zeichnen

Im Test: Der AluPen iPad Stylus von just|mobile (24,95€)

Warum ein Stylus für das iPad?

Das iPad und seine UI sind ja eigentlich dafür gedacht, nur mit den Fingern bedient zu werden. Man hat absichtlich auf einen Stylus verzichtet (Steve Jobs, Macworld 2007: “Who want’s a stylus? You have to carry them around, you lose them…”). Für einfaches Tippen, Mails Schreiben, durch die Menüs Tippen, Spielen und Twittern reicht die Bedienung mit dem Finger völlig aus und ist intuitiv wie keine andere.

Was aber, wenn man von Hand schreiben und zeichnen möchte? Hier wird die Bedienung mit den Fingern sehr schnell wenig intuitiv und unhandlich. Man möchte gerne wieder auf einen Stift ausweichen. Dafür gibt es den AluPen von just|mobile.

Der just|mobile AluPen

Mittlerweile gibt es viele iPad kompatible Stylus auf dem Markt. Zu den Besten zählt sicherlich der AluPen von just|mobile. Der Stylus für 24,95€ ist in 7 Farben erhältlich und ist ein Muss für all’ die, die ihr iPad für Handschriftliche Notizen, Japanische Schrifteingabe und zum Zeichnen nutzen möchten.

Die Form

Der AluPen

Der AluPen lässt sich von der Form her am besten als etwas dickerer Bleistift beschreiben. Einer der Art, wie er von Schreibanfängern (Grundschüler) verwendet wird, nur halt aus Aluminium. Gerade diese Form sorgt dafür, dass der Stylus so gut in der Hand liegt. Längeres Schreiben ist mit diesem Stift gar kein Problem. Man könnte den AluPen als “Handschmeichler” bezeichnen der nicht, wie viele andere Stylus, einfach zu dünn bzw. zu kurz ist.

Die Spitze:

Die AluPen Spitze

Das iPad (und viele andere Tablets und SmartPhones) nutzt einen kapazitiven Touchscreen. Das bedeutet: Das iPad nimmt nur Eingaben war, wenn der Bildschirm mit einem Material mit einer bestimmten Leitfähigkeit (z.B. die menschliche Haut) berührt wird. Um eine ähnliche Leitfähigkeit zu erzielen, greifen viele Hersteller auf eine Art “Stahlwolle” zurück. Diese ist sehr weich und bietet beim benutzen einen sehr unangenehmen Widerstand bzw. lässt sich in anderen Fällen wiederum zu leicht zusammendrücken. Das AluPen von just|mobile hat eine Spitze aus einem patentierten Gummi, welches genau den richtigen Wiederstand beim schreiben bietet. Die Spitze wird nicht sofort eingedrückt ist aber auch nicht starr. Perfekt für die längere Verwendung. Beim Zeichnen stellt die recht dicke Spitze übrigens kaum ein Problem dar: Die meisten App’s zum Zeichnen geben die Möglichkeit, einzustellen wie groß die Pinselspitze sein soll bzw. wie dick die Pinselstriche werden sollen.

Die Stylus-Problematik

Ein Problem das mir beim Testen des AluPen und vieler anderer Stylus aufgefallen ist, ist keines dass wirklich mit dem Stylus selbst zu tun hat: Viele App Entwickler machen sic keine Gedanken darüber, dass ihre App einmal mit einem Stylus verwendet werden könnte. Beim zeichnen zum Beispiel nervt es sehr, dass man die Hand beim Zeichnen nicht auf dem iPad ablegen kann. Die Berührung wird erkannt und ein Strich wird gezeichnet. Blendendes Beispiele dafür WIE man einen Stylus RICHTIG unterstützt: Penultimate. Die Notiz App achtet auf solche Details und macht das Schreiben von Notizen per Hand zu einem echten Vergnügen.

One more thing:

AluPen Lieferumfang

Der AluPen kommt in einer Apple-like Verpackung zu euch nach Hause. Unter dem eigentlichen Stylus befinden sich noch eine Art Mini-Katalog, eine Reisetasche (Carryin-Case) aus Kunstleder sowie zwei nette just|mobile Aufkleber.

Fazit:

Der AluPen von just|mobile ist der beste Stylus den ich bisher testen konnte. Er liegt gut in der Hand und die Spitze aus Gummi sorgt dafür, dass man auch längere Zeit über mit dem Stift schreiben und zeichnen kann. Besonders gut eignet sich der AluPen für Notizen und das eingeben (schreibmalen) chinesischer Schriftzeichen. Leider leidet auch dieser Stylus an dem Problem das wohl jeder Stylus hat: Einige App’s lassen einen beim Schreiben nicht die Hand auf das iPad legen. Das kann bei längerer Verwendung schon einmal unangenehm werden.

Get it:

Der AluPen ist für 24,95€ bei just|mobile in sieben verschiedenen Farben erhältlich.

Kaufen

Knack den Safe! Macheist, der beliebte Anbieter von Mac Software Bundles, hat jetzt sein eigenes Spiel rausgebracht. Mit der Hilfe von TapTap brachten sie heute die App raus. Ihr spielt einen Macheist-Agenten der einen Hochsicherheits-Safe knacken muss indem ihr ihn unter Überspannung setzt. Dafür müsst ihr einige kniffelige Spiele / Rätsel lösen. Am Ende wartet eine ‘Überraschung’ im inneren des Saves auf euch. Sobald wir den Preis kennen, werden wir euch natürlich alles Spoilern.

Die App ist es schon alleine wegen des Spielspaßes wert gekauft zu werden und natürlich lockt auch der Preis…. Liebevolle Level & grandioses Gameplay, dazu noch die eingesprochenen Zwischenstellen in der ihr mit einer anderen Macheist-Agentin telefoniert.

Übrigens: Macheist verlost zwei Special iPad 2 via Twitter: http://cl.ly/70kw

The Heist (AppStore Link) The Heist
Hersteller: Tap Tap Tap LLC
Freigabe: 4+
Preis: 0.79 € Download

Screenshot:

Zugegeben: Die erste Frage die man sich stellt, wenn man sich überlegt TweetIt zu kaufen ist: Warum sollte ich? Twitter for iPad kann doch genau dasselbe. FALSCH! Kann es nicht.

TweetIt macht es einfach und schön, URL’s zu twittern. Es setzt ein Bookmark in Safari. Tippt ihr darauf, öffnet sich TweetIt und ihr könnt den Titel der Seite per Knopfdruck einfügen oder selbst einen Kommentar dazu schreiben und den Tweet absenden. Das besondere: TweetIt erkennt nicht die Titel des Browser-Tabs sonder arbeitet Content-Sensitive. Das bedeutet das z.B bei einem Flickr Bild nicht der Name des Tabs sondern der Titel des Bildes als Titel eingefügt wird. Außerdem unterstützt TweetIt offizielle Link Shortener von Websites. Verfügt eine Website über einen eigenen Link Shortener wird TweetIT diesen benutzen um die URL zu kürzen, ansonsten wird einer der eingebauten Shortener verwendet (Google, CloudApp, bit.ly).

Wenn ihr eine einfache, schöne Lösung zum Twittern von URL’s sucht, die sich voll und ganz auf das konzentriert was sie tun soll liegt ihr mit TweetIt genau richtig. Ein kleiner Geheimtipp der Aufmerksamkeit und Nutzer verdient hat.

Die gerade heute erst erschienene Universal App findet ihr für 1,59€ im iOS AppStore.

Tweet It (AppStore Link) Tweet It
Hersteller: Benoit Bourdon
Freigabe: 17+
Preis: 2.39 € Download

Screenshots:

Es ist eine neue Audio- / Musik- App die kürzlich erschienen, durch die Blogs getrieben und von einigen mit Take 5 verglichen wurde. Seamless. Diese schöne App ist eigentlich für folgende Situation gedacht: Ihr sitzt z.B am Schreibtisch und hört auf eurem Mac Musik. Euer iPhone klingelt. iCal. Ein wichtiger Termin. Ihr müsst los und wollt das Lied unterwegs weiter hören aber mit dem Hören nicht wieder von vorne anfangen. Ihr öffnet Seamless auf eurem iPhone und die Musik wird auf dem Mac immer leiser und hört langsam auf zu spielen. Dafür wird die Musik auf eurem iPhone immer lauter. An der selben Stelle wo sie auf dem Mac aufgehört hat. Die Musik muss allerdings vorher auf das iPhone gesynct werden. Die Musik spielt nicht in Seamless sondern in der iPod.app.

Ob man das ganz wirklich so nutzen möchte und ob man die App für diesen Zweck wirklich braucht bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe für mich einen sehr viel interessanteren Usecase für die App gefunden:

Ich höre viele Podcasts, auf meinem Mac, meinem iPad und auch auf meinem iPhone. Jetzt passiert es häufiger dass ich eine Podcast-Episode z.B. auf dem Mac anfange zu hören und dann auf dem iPad weiter hören möchte. Wie bekomme ich jetzt den Playstate, also den Punkt an dem ich aufgehört habe zu hören, von meinem Mac auf das iPad. Auf dem iPad liegt die Episode schon drauf, geynct via Kabel oder aus dem iTunes Store geladen, nur der Playstat fehlt. Normalerweise müsste ich jetzt das iPad per Kabel mit dem Mac verbinden und dann syncen, aber das kann ich mir dank Seamless sparen. Ich stehe einfach auf, schmeiss mich auf die Couch, nehme das iPad, starte Seamless und tippe auf “Transition Music from Mac”. Der Podcast wird leiser auf dem Mac und fängt auf dem iPad wieder zu spielen an. Umgekehrt, also von iOS Device zum Mac, funktioniert das ganze übrigens auch.

Wenn man häufig Podcast’s hört halte ich Seamless für ein Must-Have da sie eine Menge Zeit und syncing Frust erspart. Leider lässt sich die App aber nicht von iOS zu iOS benutzen.

Die Mac App ist kostenlos, die iOS App kostet 0,79€ und ist ihr Geld absolut wert.

Screenshots:

 

 

 

Seamless (AppStore Link) Seamless
Hersteller: Extendmac, LLC.
Freigabe: 4+
Preis: 1.59 € Download

Wir haben uns einmal mit Christian (@CocoaPimper), Entwickler der beliebten Mac App Store News (@StoreNewsApp) (kostenlos im Mac AppStore erhältlich), in einer Bar getroffen. Dabei hat er sein iPhone vergessen und ratet mal was wir gefunden haben. Store News for iPhone. Hier eine Exklusive Vorschau.

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